Senioren-Meistergruppe: FC Kerzers – FC Aarberg 1:0

Senioren-Meistergruppe: FC Kerzers – FC Aarberg 1:0

 

Alles war am Freitagabend für das prestigeträchtige Duell der beiden Schwergewichte in Seeländer Seniorenfussball angerichtet. Prächtiges Wetter, toller Rasen, zahlreiche Zuschauer. Das Aufeinandertreffen der Titelträger aus den letzten 3 Jahren wurde im Vorfeld auch schon bereits mit dem legendären Boxkampf zwischen Ali und Foreman verglichen. Und das Rumble in the Erli hielt dann auch was es versprach. Von Minute 1 an kamen die Fans in Genuss von sehr attraktivem Seniorenfussball.

Die erste Hälfte gehörte vorwiegend dem FC Aarberg. Die Gäste vermochten sich immer wieder in gute Abschlusspositionen zu bringen ohne jedoch reüssieren zu können. Kerzers setzte erst nach einer halben Stunde einzelne Nadelstiche. Die Abschlüsse von Caraccio und Pfister verfehlten allerdings Ihr Ziel. Kurz vor der Pause waren dann noch die Hexenkünste von Torhüter Freitag gefragt. Mirakulös boxte er beidhändig einen Schuss aus naher Distanz ins Seitenaus. So blieben die ersten 40. Minuten torlos.

Mit den Einwechslungen von Costa, Kaltenrieder und Krähenbühl kam in der zweiten Halbzeit neuer Schwung in den Kerzerser Angriffsfussball. Nun war die Offensiv-Maschinerie des FCK so richtig geölt und die gefährlichen Szenen vor dem FCA-Gehäuse häuften sich. Nach einem Lattenknaller von Costa in der 53. Minute konnte Aarberg nur bis zu Fürst klären. Dieser kontrollierte das Leder und brach es sogleich per Bogenlampe im Eckigen unter. Nach dem viel umjubelten Führungstreffer drückte das rote Ballet weiter aufs Gaspedal. Der pfeilschnelle Caraccio konnte in dieser Sturm- und Drangphase der Einheimischen nur noch mittels Grätsche im Sechzehner gestoppt werden…ein Pfiff, einige Diskussionen, ein Schuss, eine Torhüter-Abwehr, ein Raunen, kein 2:0. Kerzers liess sich aber davon nicht beirren und erspielte sich weitere Chancen, doch der beruhigende 2. Treffer wollte einfach nicht fallen. Hmm, da gibt es doch ein bekannte Fussballweisheit mag sich wohl so manch Einer gedacht haben…ja und so kam es dann auch. In der letzten Spielminute zeigte der sonst sehr bedacht handelnde Unparteiische zur Überraschung aller Beteiligten auf den Punkt – Elfmeter für Aarberg. Nach diesem Pfiff folgten DIE 60 Sekunden des FCK-Hexenmeisters Freitag. Zuerst wehrte er nach einem brillanten Verschieb-Manöver den Penalty von Aarberg ab und parierte dann nur Sekunden später mit einer Zuberbühler-Gedenk-Parade auch noch einen wuchtigen Kopfball. Dank diesen Heldentaten des FCK-Keepers blieb es beim insgesamt verdienten Heimerfolg für die Mannen in Rot – Hopp YB