FC Kerzers 30+ – FC Azzuri Bienne 1:2 (1:1)

Wer die Tore nicht macht, der kriegt sie..so einfach lässt sich die Geschichte des Spiels zwischen den Ü30-Auswahlen des FC Kerzers und dem FC Azzuri Bienne zusammen fassen.

Eigentlich hätte das Spiel nach rund 20 Minuten bereits vorentschieden sein müssen. Doch ein älteres deutsches Sprichwort heisst ja bekanntlich: „Hätte, hätte, Fahrradkette“

Kerzers spielte zwar von der ersten Minute an wunderbaren Angriffsfussball, doch schaffte es einfach nicht das Runde ins Eckige zu bringen. Und wie so oft im Fussball sollte sich dies rächen. Als Lentini in der 32. Minute zum Freistoss antrat, ahnte man auf der zahlreich gefüllten Zuschauertribüne im Waldstadion Erli schon Schlimmes..und prompt bewahrheiteten sich die negativen Gedanken, 0:1.

Immerhin konnten die Einheimischen kurz darauf mit der gefühlten 10. Topchance in der 1. Hälfte durch Nicola Caraccio doch noch den Ausgleich erzielen.

Entschlossen und voller Energie startete die heute vom Duo Fürst/Krähenbühl gecoachte Heimelf dann in die zweiten 40 Minuten. Am Spielgeschehen änderte sich fortan nichts. Der FCK machte Dampf, erarbeitete sich Gelegenheit um Gelegenheit und musste sich wieder Mal für Mal die Haare raufen weshalb das Netz einfach nicht zappeln wollte. Und so kam es wie es kommen musste und ein Distanzschuss von Lentini fand in der 52. Minute auf unglückliche Art und Weise den Weg in unser eigenes Gehäuse.

Aber anstatt nun den Kopf in den Sand zu stecken, bewiesen die Jungs des berüchtigten schwarzen Ballettes Moral und stemmten sich vehement gegen die drohende Niederlage. Doch auch in der Folge schaute leider nicht Zählbares mehr heraus und so durften sich die mehrheitlich aus Italien stammenden Gäste aus Biel nach 80 Minuten heroischem Bilderbuch-Catenaccio als Sieger feiern lassen.

Das Trainer-Sextett des FCK weiss hingegen ganz genau was es in den Trainings zu verbessern gilt.