FC Schüpfen – FC Kerzers 30+ 5:3 (3:1)

FC Schüpfen – FC Kerzers 5:3 (3:1)

Im alles entscheidenden Spiel um einen der begehrten Plätze an der Sonne (Berner Senioren Champions League im Frühling 2020) verlor der FCK aufgrund zu vieler individueller Fehler gegen einen guten Gegner aus Schüpfen mit 5:3.

Kaum war die erste Viertelstunde an diesem Freitagabend vorbei standen die Mannen von Coach Jan Krähenbühl bereits mit dem Rücken zur Wand. Nach Missverständnissen, missglückten Klärungsversuchen und Stellungsfehlern lag man in diesem «Alles oder Nichts»-Spiel bereits mit 3 Längen in Rückstand. Das schwarze Ballett aus den Ebenen des Mooses brauchte erstmal ein wenig Zeit um sich von diesem Schock zu erholen. Erst nach rund einer halben Stunde stempelten die Kerzerser dann endlich in diese Partie ein. Nach einem satten Distanzschuss von Fasnacht musste sich der FCS-Torhüter ein erstes Mal richtig strecken. Kurz darauf stand Roman Fürst bei einem stehenden Ball wiedermal goldrichtig und sorgte für das aus FCK-Sicht 1:3 Pausenresultat.

Nach dem Seitenwechsel und den Einwechslungen von Blaser und Schlapbach war sofort mehr Power in der Offensive der Kerzerser Altherren 30+ zu verzeichnen. Nun schnürte man die Heimmannschaft aus Schüpfen regelrecht ein und drückte mit Vehemenz auf den Anschlusstreffer. Die ganze Equipe glaubte an die Wende und der FCS konnte sich teils nur noch mit überhartem Einsteigen, welches insgesamt 5 gelbe Karten (!!!) nach sich zog, wehren. Leider schaute in dieser Druckphase des FCK trotzdem nur ein Aluminium-Treffer von Fürst nach einem Freistoss aus 20 Metern heraus. Und wer ja bekanntlich die Tore vorne nicht macht, der kriegt sie hinten eingeschenkt. Nach einem Schüpfener Befreiungsschlag landete der Prell-Ball plötzlich vor den Füssen eines Stürmers und schon stand es entgegen dem Spielverlauf 4:1. Und es kam noch schlimmer. Nach einem langen Pass in die Spitze konnte der FCS sogar noch das 5:1 erzielen. Immerhin steckte der FCK fortan den Kopf nicht in den Sand und traf durch Schlapbach (sehenswerter Weitschuss aus 25 Metern) und Fürst (nach einem Eckball) noch zweimal zum Endresultat von 5:3.

Nun gilt es sich gut zu erholen, die verdiente Winterpause zu geniessen (ausser man spielt Eishockey 😊) und dann mit vollem Elan und hoffentlich guter Trainingspräsenz in die Rückrunde 2020 zu starten.