Kerzers I siegt glücklich mit 0-1 in Matran

Dank eines Eigentors des Gegners gewann Kerzers in Matran mit 0-1. Höchstnoten verdienen sich die beiden Torhüter.

In der Startphase bekundete Kerzers grosse Probleme mit dem grossen Druck des Platzklubs. Ohne eine Sonderleistung von Torhüter Siffert Michel wären die Seebezirkler bereits in der 7. Minute in Rückstand geraten. Miguel Pinto Dos Santos und Ali Denli brachten den Ball aber nicht über die Linie. Die erste Chance der Gäste vergab Stefan Tanner, dessen Schuss das Tor nur knapp verfehlte (13. Minute).

Je länger das Spiel dauerte, desto besser kam Kerzers ins Spiel. So scheiterte der wirblige Tanner an Torhüter Neves. Dann vergab Vasco Gonçalves den ersten geglückten Vorstoss über mehrere Stationen knapp. Wenig Später kamen die unglücklichen Minuten des für Matran spielenden Ali Denli: Vorerst scheiterte er alleine gegen Siffert und drei Minuten später traf er mit einem Weitschuss nur die Latte.

Rotzetter wieder fit: nach der Pause sehnte sich Kerzers-Anhang nach der Einwechslung von Goalgetter Marc Rotzetter. Dieser hatte nach einer Verletzung vor zwei Wochen erst am letzten Donnerstag das Training wieder richtig aufnehmen können und erschien erst in der Schlussviertelstunde auf dem Platz. Vorher passierte aber einiges. So lenkte Antonio da Silva eine Kerzers Flanke in den Fünfer unbehindert ins eigene Tor, und vier Minuten später wurde Sandro Stoll gelegt. Da gingen ihm die Nerven durch, er schlug nach und wurde entsprechend unter die Dusche geschickt. In der 67. Minute stand Ali Denli vor dem Ausgleich, aber Vincent Kaltenrieder rettete für den geschlagenen Siffert auf der Torlinie.

Realistisch schätz Kerzers Trainer Flühmann dieses hektische Spiel ein: „Wir hatten heute Glück des besser klassierten Teams. Bis zur Pause hätte Matran nämlich mit besseren Chancenauswertung 2-0 führen müssen.“ Sehr zufrieden ist er mit der Teamleistung, obwohl ihn die überflüssige Rote Karte von Sandro Stoll ärgert. „Wir sind jetzt noch einen Punkt hinter dem zweitplatzierten Romont und werden bis zum Schluss kämpfen um Platz zwei hinter dem überragenden Richemond noch zu holen.“ Flühmann glaubt, dass das Team in der neuen Saison zusammenbleiben und ganz vorne mitspielen werde.

FN Fahrni