FC Kerzers 30+ – FC Besa Biel 4-4

Um 19.00 brachen in der Garderobe beinahe alle Dämme. Mit dem Trainerstaff versammelten sich 23 Nasen in der Garderobe. Dies aus gutem Grund, das Teamfoto stand auf dem Programm. Die Frisuren sowie Bäuche wurden zurechtgerückt. Das Photo wird wohl um die Welt gehen. Danke dem Fotographen Gäggeler Philip für seinen Einsatz als „Knipser“

Um 20.00 Uhr begann dann das 1. Heimspiel gegen Besa-Biel. Die Trainer Scheurer sowie Dysli konnten aus dem vollen Schöpfen, hatte man doch 16 Spieler auf der Liste. Bei ungemütlichen Wetter fingen die Gastgeber gut an und gingen früh in Führung durch ein Kopfballtreffer durch Fürst nach schöner Flanke von Ralf. Wenig später kassierte man nach einem Freistossabstauber das 1:1. Das Tor wurde erzielt aus Offside verdächtiger Position. Danach entwickelte sich bis zur zur Pause ein Ping-Pong Match. Das heisst es wurden lange Bälle geschlagen von beiden Mannschaften, es ging hin und her. Das Mittelfeld fand in dieser Zeit kaum statt. Dies ging an die körperliche Substanz einiger Spieler. Joe Cole lässt grüssen. Kurz vor der Pause in der 37. Min konnte Pfister nur regelwidrig aufgehalten werden im 16ner. Der fällige Strafstoss verwandelte Fürst souverän zur verdienten 2:1 Pausenführung. Der Pausentee kam gerad rechtzeitig um die Gemüter herunterzufahren.

Nach der Pause startete Kerzers furios. Der Sturmtank Kunz markierte in der 43.Min das 3:1.Ob der Ball wirklich drin war wissen die Götter. Der Schiedsrichter gab den Treffer auf jeden Fall was die Gemüter des Gastes aus Biel stark erregten. Mit der Wut des Gegentreffers sowie dem Frust der 2 Anreisen ins Seeland (Spiel gestern wurde nachgeholt, nachdem der erste Termin aufgrund starkem 2.min Regenfall abgesagt werden musste) wurde der Gegner stärker. Verdient kamen sie innerhalb kurzer Zeit zum 3:3 Ausgleich. Leider liessen die Kerzerser in dieser Phase zu sehr nach. Dann kam der Auftritt des Capitanos Pfister der durch die gegnerische Abwehr durchrannte und mit einem schönen Heber das 4:3 einnetzte. Leider konnte auch dieser Vorsprung nicht gehalten werden und man musste noch das 4:4 fressen.

Schade wars, es lag mehr drin. Das Spiel war geprägt durch viele Foulspiele und zum Teil Einsätzen an der Grenze. Geredet auf dem Platz wurde auch sehr viel, das meiste davon ist aber nicht druckreif. Der Schiedsrichter hatte mal gute und mal Schlechte Zeiten.

 

FC Kerzers: Freitag, Domenico , Fächtu, Moosmann, Pythagoras, Gogo, Fürst, Pfister, , Metzger, Kyus, Rälä, Zücku, Ken, Windlin, Kuenz, Pädix

Die Besten:

Pfister à sorgte stets für Torgefahr und war die Lunge des Teams.

Gäggeler à Für den Einsatz als Fotograph

Das neue Buvettenteam à Für das gute Essen nach Spielschluss

Die Schlechtesten:

  • Einige Spieler von Besa-Biel die mit dem Mundwerk besser waren als mit den Füssen
  • Das Wetter
  • Das Team von Borussia Dortmund das im Wembley verlor