Kerzers Sen. 30+ vs Lyss 30+ 3-0

Senioren: FC Kerzers vs SV Lyss 3:0 (1:0) 
In dieser ziemlich einseitigen Partie nahm der FCK ab Minute eins das Zepter in die Hand und gab es während 80 Minuten nicht wieder her.
Das Spiel:
Trotz der kurzfristigen Verspätung des nimmermüden Leitwolfes Pfister drückten die Kanoniere des Seelandes  von Anfang an aufs Gaspedal. Wunderbare Angriffe, ansehnliche Kombinationen, doch leider keine Ausbeute. Nachdem Fürst, Caraccio und Kunz einige „Hochkaräter“ liegen liessen, konnte Ken Krähenbühl mittels Hechtkopfball die Dose der Pandora doch noch öffnen. Anstatt mit einer noch höheren Führung in die Pause zu gehen, brauchte es allerdings noch den „Save of the year“ unseres Torhüters und Metzgermeisters Aeberhard um überhaupt die Führung verteidigen zu können. Nach dem Seitenwechsel war es dann wirklich nur noch ein Frage der Höhe (…nicht mehr der Einstellung, Coach J). Zuerst kürte sich Krähenbühl Senior zum „Kopfball-Monster des Tages“bevor man wieder in die alte Lethargie verfiel und Chancen zu Hauf liegen liess. Als Kunz kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit mit einem Weitschuss-Hammer in den Winkel  doch noch das 3:0 erzielte, hätte es auch gut und gerne bereits 8:0 stehen können (ohne zu übertreiben…).
 
Die Tore:
 
1:0 / 22. Minute
Schöner Ball von Spycher in den Lauf von Fürst. Dieser zimmert das Leder aus 11 Metern Volley an den Pfosten. Der Abpraller ist da eine Beute für den Vogelbucher Krähenbühl. Dieser macht seiner Herkunft alle Ehre und köpfelt das Ding wuchtig in die Maschen
 
2:0 / 48. Minute
Welch ein Spielzug. Mit einem 50 Meter Ball aus dem Mittelkreis lanciert der heute im Zentrum spielende Fasnacht den sehr agilen Spycher am rechten Flügel. Dieser kontrolliert die Kugel und setzt zur Flanke des Abends an. Krähenbühl sagt in der Mitte „Danke“ und vollendet diese Symphonie per Torpedo-Kopfball zum mehr als hoch verdienten 2:0
 
3:0 / 79. Minute
Fürst sucht den Doppelpass mit Kunz. Doch dieser hat eine ganz andere Idee und knallt mit seiner geballten Ladung Urgewalt das Leder aus 22 Metern unhaltbar ins hohe linke Dreieck.
 
Der Beste:
Coach Jan Krähenbühl. Trotz dem (für einige Spieler sehr) strengen Wochenende konnte er mit seiner Art und seinen Ansprachen vor und während dem Spiel mental wie auch physisch alle Spieler zu Höchstleistungen motivieren. Das Kollektiv funktionierte und die Heimelf spielte während 80 Minuten mit enorm viel Power.
 
Der Schlechteste:
Die Verletzungshexe! Musste denn das wirklich sein 🙁 Unser zuverlässiger und bissiger linker Aussenverteidiger Patrick Hurni kugelte sich in der ersten Hälfte leider die Schulter aus und musste unglücklicherweise in Spital. Gemäss neuesten Information ist aber alles gut gegangen. Auch auf diesem Wege nochmals gute Besserung Pädix (übrigens soll man Dir dies auch von Paolo Collaviti ausrichten lassen…)
 
Das gab zu reden:
Die Chancenauswertung. Hätte man nur die Hälfte aller Top-Möglichkeiten genutzt, wäre wohl das  Halb-Dutzend übervoll gewesen. Krähenbühl, Caraccio, Pfister, Fasnacht, Kunz und Fürst rümpfen wohl jetzt alle die Nase
 
So geht weiter:
Nach intensiven englischen Wochen ist nun mal durchatmen angesagt. Den nächsten Ernstkampf gibt’s dann erst am Freitag, 7.9.2018 im Erli gegen den FC Besa Biel