Am Schluss überstürzten sich die Ereignisse im Erli

Kerzers setzt seine Siegesserie fort und holt gegen den Tabellenletzten Fribourg drei Punkte.

Beide Mannschaften hatten Mühe, auf dem nicht zweitligatauglichen Rasen ins Spiel zu finden. Ein gepflegtes Spiel war sehr schwierig, viele Ballverluste führten zu kaum zusammenhängenden Aktionen. 

 

 

Durch einen Kopfball nach einem Eckball geriet der FC Kerzers in der 30. Minute mit 0:1 in Rückstand. 

 

Die Reaktion auf den Rückstand folgte in der 2. Halbzeit. 

Kerzers spielte nun geradliniger und erarbeitete sich einige sehr gute Torchancen.

In der 56. Minute war es dann soweit und Etter Michael erzielte den verdienten 1:1 Ausgleich. 

20 Minuten später drehte der FC Kerzers das Spiel komplett, Iandolo Fabrizio entwischte der gegnerischen Abwehr und schoss eiskalt zum 2:1 ein.

 

Dann überschlugen sich die Ereignisse: In der 85. Minute reklamierte der FC Fribourg einen Handselfmeter, im darauffolgenden Gegenangriff wurde Wüthrich Andri freigespielt, dieser flankte scharf vors Tor, wo der Ball von einem Verteidiger zum 3:1 ins eigene Tor abgefälscht wurde. 

Danach protestierten die Spieler und Trainer des FCF heftig, diverse Karten waren die Folge. 

Der Trainer und einige Spieler des FC Freiburg weigerten sich weiterzuspielen und teilten dies dem Schiedsrichter mit. 

Dieser brach das Spiel in der 86. Minute ab. 

Der FC Fribourg legte gegen diese Entscheidung Protest ein, der nun in Fribourg beim SFV verhandelt wird.

Die 3 Punkte dürfte jedoch dem FC Kerzers gutgeschrieben werden. 

Am kommenden Freitag, 27.10., reist der FC Kerzers zum letzten Vorrundenspiel zum FC Combert nach La Roche, Anpfiff ist um 20.30 Uhr.

FC Kerzers